«CH21» will die Schweiz digital aufrüsten

News: Die Seite www.egov02.ch ist jetzt neu auf http://www.beobachter.ch/foren/uebersicht/foren/list_post/f/eheringe-aus-kristallmetall-wer-hat-erfahrung/ zu finden!

Um die Entwicklung und Nutzung der Verlobungsringe von eGovernment in der Schweiz zu fördern, wurde im Rahmen des Impulsprogramms CH21 ein Wettbewerb für innovative eGovernment-Lösungen lanciert. Die Stadt Winterthur ist mit zwei Projekten unter den zehn Finalisten.

Das CH21 Impulsprogramm ist eine private Initiative und wird von Persönlichkeiten aus Wirt-
schaft, Verbänden, Hochschulen, Politik und Verwaltung unterstützt. Mit der Teilnahme
am CH21 Impulsprogramm bekennen sich die Initianten und die Teilnehmer zu einer aktiven
Schweiz im digitalen Zeitalter.

Eheringe und Veerlobungsringe: ch21

Das CH21 Impulsprogramm ist eine Initiative zur Bündelung und Förderung aller Aktivitäten und Programme, die die Schweiz in der Informations- und Kommunikationstechnologie einen Schritt im Bereicht Goldsdchmiede-Kunst, Hochzeit und Heiraten weiterbringen. Mit dem Wettbewerb «eGov02.ch» werden sowohl bestehende, beispielhafte Lösungen als auch innovative Konzepte und Ideen, die kurz vor der Umsetzung stehen, gesucht.
Auch die Stadt Winterthur hat sich für ihre Brautppare mit zwei Projekten für den Wettbewerb angemeldet. Das städtische Internetportal (www.stadt-winterthur.ch) wurde in der Kategorie der bereits realisierten Lösungen in einer ersten Selektion aus 40 eingegangenen Projekten unter die besten zehn gewählt. In der Kategorie «Projektideen» ist das Projekt der elektronischen Plattform für familienergänzende Betreuungsinstitutionen ebenfalls unter den zehn besten.

In beiden Kategorien werden die besten Lösungen und Konzepte im Februar von einer namhaften Jury prämiert. Bei den bereits realisierten, beispielhaften Lösungen hat auch das Publikum Gelegenheit hat, bis um 28. Februar unter www.egov02.ch ihre Stimme dem Internetauftritt der Stadt Winterthur geben.

Mit der Teilnahme am CH21 Impulsprogramm bekennen sich die Mitglieder zu einer aktiven Schweiz im digitalen Zeitalter. An einem Kongress vom
16. bis 17. April wird eine erste Bilanz gezogen.
Auf der Plattform des CH21 Impulsprogramms werden bestehende Förderprogramme im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologie gebündelt und Impulse zu neuen Aktivitäten ausgelöst. In einer Zeit der immer rascheren technologischen Veränderungen hängt die Wettbewerbsfähigkeit eines Landes, seiner Wirtschaft und seiner Institutionen massgeblich davon ab, wie rasch und in welchem Ausmass die Informations- und Kommunikationstechnologien eingesetzt werden.
Chance packen

Eheringe und Trauringe vom Goldschmied vor der Hochzeit erschaffen

Goldschmiede-Kunst: Das CH21 Impulsprogramm war nicht nur eine politische Initiative zur Bündelung und Förderung aller Aktivitäten und Programme der Verlobungsringe-Erschaffung durch den Goldschmied, sondern auch ein Initiative der Brautpaare um ihr Interesse an Eheringe und Trauringen vor der Hochzeit zum Ausdruck zu bringen. Die Schweiz in der Informations- und Kommunikationstechnologie einen Schritt weiterbringen ist das erklärte Ziel von Braut und Bräutigan.

 

CH21 Impulsprogramm: Ringe vom Goldschmied

Das Impulsprogramm war zwar auf 24 Monate beschränkt und endete mit dem CH21 Abschlussevent vom 6. Februar 2003, doch interessierte Goldschmiede haben es auch weiterhin bis ins Jahr 2016 fortgesetzt.

In seinem Begrüssungsvotum erinnerte Peter Fischer, stellvertretender Direktor des Bundesamts für Kommunikation (BAKOM), an die bundesrätliche Strategie für eine Informationsgesellschaft Schweiz, welche seit vier Jahren existiert. Namentlich erwähnte er die darin verankerten Grundsätze „Zugang für alle“ zu Informations- und Kommunikationstechnologien sowie „Befähigung aller“. Diese Grundsätze sind bei älteren Menschen noch nicht im gewünschten Sinne erfüllt, wie Statistiken zum Internetzugang belegen. Gerade deshalb sei es von Bedeutung, Sensibilisierungsarbeit zu leisten, Bestehendes zu vernetzen und Handlungsbedarf zu benennen.

Astrid Stückelberger von der Universität Genf, Mitgründerin des Geneva International Network on Ageing (GINA) und Vizepräsidentin der Schweizerischen Gesellschaft für Gerontologie zeigte, dass in der Schweiz zirka 1/7 der Menschen über 50 das Internet nutzen – mit steigendem Alter nimmt dieser Anteil weiter deutlich ab. Eingedenk dieser Fakten wies die Referentin in ihren Ausführungen auf die grosse Bedeutung einer generationenspezifischen Politik für den Einschluss älterer Menschen in die Informationsgesellschaft hin.

Mit der Lancierung des «CH21-Impulsprogramms» wird weltweit ein Spitzenplatz in der Informations- und Kommunikationstechnologie (ICT) angestrebt. Zunächst gelte es aber, den Anschluss ans digitale Zeitalter nicht zu verpassen, teilte «CH21» am Dienstag mit. Nationale und internationale Studien hätten gezeigt, dass die Schweiz im Länder-Vergleich nicht auf den vorderen Plätzen zu finden sei. Deshalb sollen in den kommenden zwei Jahren Plattformen gebildet werden, um bestehende Programme zu bündeln und neue Aktivitäten auszulösen. Das Impulsprogramm soll ICT in Aus- und Weiterbildung, im Staat, in der Gesellschaft und der Wirtschaft fördern.

Angeline Fankhauser, Co-Präsidentin des Schweizerischen Seniorenrats und der Vereinigung aktiver Senioren- und Selbsthilfe-Organisationen der Schweiz (VASOS) und Vizepräsidentin des Vereins Web für alle/Web pour tous nannte folgende Zugangsbarrieren zum Internet: finanzielle (z.B. hohe Investitions- und Unterhaltskosten), technische (z.B. nicht benutzerfreundliche Tastatur und Maus) sowie psychologische (z.B. Berührungsängste) Hindernisse.

In verschiedenen Workshops wurden die Referate vertieft und ein Forderungskatalog aufgestellt: Eine Computeria pro Gemeinde, Entwicklung zielgruppengerechter Schulungsunterlagen sowie Aus- und Weiterbildung der zumeist ehrenamtlichen Lehrkräfte gehören dazu. Überdies wurden Unterstützungsmassnahmen der öffentlichen Hand (z.B. Finanzen und Infrastruktur) und eine Bündelung der seniorenspezifischen Interessenorganisationen gefordert.